Fazit Aalen – Klappt partizipativer Journalismus?

In unserem Fall war zunächst einmal die Sprache eine große Barriere. Die Aufgabe, Aufnahmen zu machen, scheiterte teilweise schon an der Tatsache, dass die Schüler eben nur ein paar Fetzen Deutsch sprechen konnten. Dabei beobachteten wir sehr kreative Verständigungswege bis hin zu Wortneuschöpfungen wie „Lieblingsschaft“ (ja, wir haben auch lange gegrübelt). Wenn es mit der Sprache nicht lief, mussten visuelle Hilfsmittel eingesetzt werden. Diese Beobachtungen teilte Sabine Barth, die Lehrerin der Willkommensklasse. Ihrer Erfahrung nach ist es für Sprachanfänger oft einfacher, mit den Augen statt mit den Ohren zu lernen.

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Im Chaos der Klasse am Anfang kaum denkbar, zeigten sich einige Schüler einzeln als interessiert und begabt. Sogar das Verantwortungsbewusstsein für unser Equipment war von Anfang an gegeben. Und der Umgang mit Technik stellte sowieso kein Problem dar. Selbstverständlich begegneten nicht alle Schüler unserem Projekt mit Neugier und Offenheit, aber mit genügend Anleitung gelangen dann doch schöne Aufnahmen. Auch wenn wir dadurch Authentizität einbüßen mussten.

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